Don Pasquale

19. Dezember 2010

“Il Parnaso confuso” von C.W. Gluck im Schönbrunner Schlosstheater am 24. Jänner 2011

Die Oper „Il Parnaso confuso“, 1765 von Christoph Willibald Gluck für das Schönbrunner Schlosstheater geschrieben, kehrt von 24. bis 28. Jänner 2011 erneut an ihren einstmaligen Aufführungsort zurück. Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien präsentiert gemeinsam mit dem Junior Ballett des Conservatoire de Paris, das zum ersten Mal in Wien zu sehen sein wird, die Geschichte rund um drei Musen, die vergeblich versuchen, ein Kunstwerk für des Kaisers Hochzeit zu schaffen. Neben dem Originalschauplatz weist ebenso das Datum der Premiere auf eine Parallele zur Uraufführung hin: am 24. Jänner 1765 wurde „Il Parnaso confuso“ zum ersten Mal in Schönbrunn aus Anlass der Hochzeit Josephs II mit Maria Josepha von Bayern aufgeführt.

Empfangen werden die Gäste durch einen imaginativen Klangraum im Foyer des Schlosstheaters, der den Übergang von unserer modernen Alltagswelt zu der spätbarocken, auf griechischer Mythologie basierender Oper schaffen soll. Die Elektronik greift darüber hinaus auch in den Verlauf der Oper ein. An dramaturgisch wichtigen Schlüsselstellen sind elektronische Kompositionen eingeschoben, die von Studierenden von Karlheinz Essl erarbeitet wurden.

Weiters an der Produktion beteiligt sind die Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie die Universität für Angewandte Kunst Wien, die Kostüm- und Bühnenbild sowie die Foyergestaltung übernahmen. Dieses internationale, interuniversitäre Projekt wurde als ERASMUS Intensivprogramm anerkannt.

Weitere Informationen unter www.mdw.ac.at/parnasoconfuso