Alcina

Biographie

 

„Denn es muss von Herzen gehen, was auf Herzen wirken soll.“ (J.W. von Goethe)

Diese Worte umreißen im Grunde genau die Faszination der Sängerin Claudia Goebl, ob auf der Opernbühne oder im Konzertsaal: ihre außergewöhnliche Fähigkeit, mit ihrer Stimme und ihrem Vortrag zu berühren und die Herzen der Zuhörer zu erreichen.

 

An der Volksoper Wien, der Finnischen Nationaloper Helsinki, der Oper Graz, der Bühne Baden und am Linzer Landestheater, bei jOPERA in Jennersdorf, den Schlossfestspielen Langenlois und der OperBurgGars  verkörperte sie, stets mit Geschmack und Humor, quirlige Rollen wie  Belinda (Dido and Aeneas), Adele, Taumännchen, Papagena, Barbarina, Frasquita, Ciboletta (Eine Nacht in Venedig) und Zerlina, Gabrielle (Pariser Leben) oder Ännchen (Der Freischütz). Mittlerweile ist die Wienerin auch in lyrischeren Rollen wie Marzelline (Fidelio), Euridice oder Anna Reich (Die Lustigen Weiber von Windsor) angekommen. Eine Susanna, Sophie oder Pamina klopfen nun an der Tür und sind absolute Herzenspartien der jungen Sängerin.

 

Auf dem Konzertpodium schätzt die Künstlerin den unmittelbaren Kontakt mit dem Publikum und ist auch hier eine gefragte Solistin. So war sie 2017 mit dem Wiener Johann Strauß Orchester und dem Johann Strauß Ensemble der Wiener Symphoniker in den großen Konzertsälen Japans auf Tournee. In der Saison 2019/2020 wird sie bereits zum zweiten Mal mit dem Tonkünstler Orchester unter Alfred Eschwé im Rahmen der Neujahrskonzerte auftreten und u.a. im Wiener Musikverein und im Auditorium Grafenegg mit Koloratur-Repertoire zu hören sein.

 

Liederabende sind für Claudia Goebl jene Momente, wo sie ihre eigene Regisseurin und Dirigentin sein kann. Hier stellt sie ihre Stimme und ganz besonders ihre schwebenden Pianissimo-Töne völlig in den Dienst der poetischen und musikalischen Gestaltung. Ihren ersten Liederabend gab sie im Rahmen von Musica Juventutis im Wiener Konzerthaus. Auch im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins, bei der Schubertiade Dürnstein mit KS Robert Holl, beim Festival Gradteatar in Montenegro, in den Österreichischen Kulturinstituten in Berlin, Rom und Prag, beim Klassikfest Oberösterreich oder dem Kyoto International Music Students Festival war man von ihrem anrührenden Vortrag begeistert.

 

Ihre Gesangsausbildung absolvierte die Sopranistin Claudia Goebl bei Edith Lienbacher, Robert Holl und David Lutz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie ist Preisträgerin der Wettbewerbe „Nico-Dostal-Operettenwettbewerb“, „Gradus ad Parnassum“, „Kärntner Sparkasse Wörthersee Musikstipendium“ und „Styriarte Classic Song Contest“.